Vivantes-Töchter-Streik weitet sich aus: Solidaritätsstreiks in OP-Pflege und Anästhesie 

23.04.2026, Lesezeit 2 Min.
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TVöD-Streik am Vivantes Urban 2025. Foto: Baki Devrimkaya

Gemeinsam gegen Outsourcing und Kürzungen: Beschäftigte in der OP bei Vivantes-Kliniken treten am Freitag in den Solidaritätstreik.

In Solidarität mit den Streikenden der Vivantes-Töchterunternehmen, die sich seit letztem Mittwoch, dem 15. Mai, im Erzwingungstreik befinden, werden Beschäftigte der OP-Anästhesie und OP-Pflege am AVK in Schöneberg, HUK in Reinickendorf und KFH in Friedrichshain beschlossen, diesen Freitag ebenfalls die Arbeit niederzulegen.

Gerade im Kontext der von Gesundheitsministerin Warken (CDU) geplanten Milliarden-Einsparungen im Gesundheitswesen, ist eine Ausweitung des Streiks dringend nötig. Denn die geplanten Einsparungen belasten ein ohnehin kaputt gespartes Gesundheitssystem und Personal zusätzlich.

Während Milliarden in die Aufrüstung gepumpt werden, werden Bildung und Gesundheit kaputtgespart. Vor diesem Hintergrund müssen und dürfen wir als Beschäftigte, Student:innen und Patient:innen diese Angriffe auf unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen, Gesundheitsvorsorge, nicht unbeantwortet lassen.

Dieser Solidaritätsstreik darf nicht isoliert bleiben. Weitere Beschäftigte im Gesundheitswesen müssen sich den Streiks anschließen. Ein Schritt in diese Richtung wären gleichzeitige Solidaritätsstreiks in allen Vivantes-Kliniken. So können die Pläne der Bundesregierung abgewehrt und das ungerechte Outsourcing der Vivantes Töchter beendet werden.

Lasst uns deswegen am Freitag die Beschäftigten der OP-Anästhesie und OP-Pflege, zahlreich am Streikposten unterstützen und die Aktion zu einem Ausgangspunkt für einen gemeinsamen Kampf für die Wiedereingliederung der der Vivantes Töchter und gegen die Kürzungspläne der Bundesregierung machen.

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