Polizeigewalt und Kessel gegen Antikriegsproteste: Sendet uns eure Erfahrungsberichte

31.08.2025, Lesezeit < 1 Min.
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Foto: KGK

Bei der Abschlusskundgebung des Rheinmetall Entwaffnen Camps in Köln kam es von Samstag auf Sonntag zu massiver Polizeigewalt gegen Demonstrierende, wobei ungefähr 1000 Personen bis zu 12 Stunden lang gegen ihren Willen festgehalten wurden.

Auch in Köln zeigte sich, dass der deutsche Staat versucht, Proteste gegen seine Aufrüstung und Militarisierung gewaltsam zu unterdrücken. Neben etlichen Festnahmen und der erkennungsdienstlichen Behandlung von hunderten Demonstrant:innen im Kessel, erfuhren die Teilnehmenden massive Polizeigewalt. Demosanitäter:innen sprechen mittlerweile davon am Samstag schätzungsweise über 100 Personen behandelt zu haben.

An die 1000 Teilnehmende wurden bis 5 Uhr morgens gegen ihren Willen im Kessel festgehalten. Zudem bekamen alle Personen eine Anzeige wegen Landfriedensbruch.

Wir solidarisieren uns mit allen Teilnehmenden des Camps, den Betroffenen von Polizeigewalt und fordern die Rücknahme der Anzeigen. Wir rufen zudem dazu auf, uns eure Erfahrungsberichte zu schicken. Diese können wir auf unserer Zeitung veröffentlichen und so die erneut unrechtmäßige Gewalt der Polizei gegen Linke anklagen. 

Einfach per Mail an info@klassegegenklasse.org oder per DM auf Instagram.

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