Hintergründe

Podcast #roterFaden: 30 Jahre „Wiedervereinigung“

Stefan Schneider und Oskar Fischer sind zu Gast im KGK-Podcast Roter Faden und sprechen über die DDR, den Stalinismus und unsere Perspektive.

Podcast #roterFaden: 30 Jahre

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Ein Überblick zu DDR, kapitalistischer Wiedervereinigung und revolutionärem Sozialismus heute

Heute vor 30 Jahren trat die ehemalige DDR der Bundesrepublik Deutschland bei, womit der endgültige Sieg der kapitalistischen Restauration über den bürokratisch deformierten Arbeiter:innenstaat DDR besiegelt wurde. Während heute in ganz Deutschland diese „Wiedervereinigung“, die eher eine Annexion war, gefeiert wird, geben wir hier einen anderen – revolutionären und sozialistischen – Überblick darüber, was die DDR war, wie die kapitalistische Restauration stattfand und welche Folgen sie hatte — und wie wir heute einen revolutionären Sozialismus aufbauen können.

One thought on “Podcast #roterFaden: 30 Jahre „Wiedervereinigung“

  1. Peter K. sagt:

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    wie Ihr seht, geht es doch auch ohne dieses neumoderne *innen, dass das Lesen von Texten schwierig macht und in meinen Augen keinen Sinn macht. Die Moderatorin stellt die beiden Gesprächspartner als Expert*innen und Redakteur’innen vor… Ehrlich jetzt… Die beiden kamen so männlich und nicht „Männlich*innen“ rüber, dass ich nur noch mit dem Kopf schütteln konnte. Ihr habt das konsequent versucht durchzuhalten. Aber es klappte natürlich nicht! Ein einziges Beispiel sei mir gestattet: Einer der Experten wurde als Politologe und nicht als „Politolog*in! bezeichnet. Allein dieses Beispiel sollte Euch zeigen, dass die vernichtung der Deutschen Sprache nicht so einfach ist. ;-) Ich erinnere gerne an Georg Orwels 1984, da hatte man es auch nicht leicht die Sprache zum Neusprech zu deformieren.
    Dass aber die Arbeiterklasse von Euch auch noch als Abeiterklass*innen bezeichnet wurde, hätte bei mir fast einen Lachkrampf verursacht, der aber nicht gelingen konnte, weil er gleichzeitig mit einem Schreikrampf in mir um die Herrschaft kämpfte – und wohl gemerkt nicht um die „Herrschaft*innen“… Übrigens sind den Experten dann immer wieder folgende Fehler unterlaufen, was ich aber dann auch verstehe. Sie sagten immer wieder „Arbeiterinnen“ und Nicht Arbeiter*innen! – Was soll bitte dieser Quark? Schon immer war klar, dass die Arbeiterklasse aus allen Geschlechtern besteht. Intelligente Menschen brauchen dafür keine Veränderung der Sprache.
    So, das dazu… Es wäre schön, wenn ihr nicht diese dumme neue Mode mitmacht und einfach: Liebe Hörerinnen und Hörer sagt… und alles ist gut… :-)
    Nun aber noch ein wenig zu Eurem Inhalt. Im großen und ganzen kann ich mich Eurer Analyse anschliessen. Ihr habt das gut erklärt und das sogar nur in ca. einer halben Stunde. Besonders hat mich gefreut, dass Ihr die Erungenschaften der Oktoberrevolution auch im Zusammenhang mit der Vernichtung der reaktionären Moral, der diskussion neue Lebensformen und auch die Befreiung homosexueller Menschen erwähnt habt, was ja leider durch den Stalinismus alles vernichtet wurde.
    Insofern, herzlichen Dank für Euren Podcast und ich werde sicher wieder reinhören.
    Mit roten Grüßen
    Peter K.
    Ps: Natürlich würde ich mich über eine Antwort freuen.

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