Liveticker: Global Sumud Flotilla von Israel angegriffen
Die Flotilla wurde von der israelischen Armee in internationalen Gewässern angegriffen, während sie sich dem Gazastreifen nähert. Mehrere Dutzend Besatzungsmitglieder wurden entführt. Unter ihnen ist Bruno Gilga, Mitglied der FT-CI, der internationalen Strömung, der Klasse Gegen Klasse / RIO angehört. Verfolge die Fahrt live.
Was du wissen solltest
• Die „Global Sumud Flotilla“ ist eine internationale Initiative, an der mehrere Dutzend Schiffe aus 44 Ländern teilnehmen.
• Sie zielt darauf ab, die Belagerung des Gazastreifens zu durchbrechen, indem sie dem palästinensischen Volk internationale Solidarität entgegenbringt.
• Zu den Teilnehmer:innen gehören Aktivist:innen, politische Organisationen, Gewerkschafter und normale Bürger:innen aus vielen Ländern.
• Wir beteiligen uns an dieser Aktion, indem wir die Flottille mit ganzer Kraft unterstützen. Einer unserer Genoss:innen, Bruno Gilga, Mitglied der Gewerkschaft USP und Vorsitzender der MRT (Brasilien), ist seit Sonntag als Koordinator eines der größten Schiffe der Flottille an Bord gegangen.
• In einer Pressekonferenz am Montag stellte Trump seinen neuen Kolonialplan für Gaza vor. Er sieht vor, das Gebiet unter die Kontrolle einer arabischen Besatzungsmacht zu stellen, die von den USA und Israel angeführt wird. Sollten sich die Palästinenser weigern, werde er die Fortsetzung des Völkermords „voll und ganz“ unterstützen. Lesen Sie unseren Leitartikel zu diesem Thema.
• Ihrerseits begrüßte die spanische Regierung unter Pedro Sanchez diesen Plan, der die ganze Heuchelei und Komplizenschaft des spanischen Imperialismus mit dem Völkermord demonstriert.
• Die Hamas hat angekündigt, sich mit den palästinensischen Fraktionen zu treffen, die heute Abend ihre Antwort auf den von Trump und Netanjahu vorgeschlagenen ultrakolonialen Plan bekannt geben sollen. Mit Spannung erwartete Erklärungen, da die Türkei, Indonesien, Pakistan, Jordanien, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar gestern Abend Trumps Plan in einer gemeinsamen Erklärung akzeptierten, die eine vollständige Kapitulation vor dem Imperialismus darstellt.
• Nach seinem gestrigen Treffen mit Trump bekräftigte Benjamin Netanjahu, dass er in seinen Gesprächen mit Trump keinen palästinensischen Staat akzeptiert habe und dass die israelische Armee „im größten Teil von Gaza “ bleiben werde. Der israelische Premierminister steht unter dem Druck seiner radikalsten Minister, während sein Minister Bezalel Smotrich Trumps Plan für X verurteilte und von einem „eklatanten diplomatischen Fehlschlag“ und einer „Rückkehr zum Oslo-Konzept“ sprach.
• Diese Ankündigungen kommen zu einer Zeit, in der die Global Sumud Flotilla jetzt etwa 430 Kilometer von der Küste des Gazastreifens entfernt ist und damit droht, in den nächsten Stunden von Israel angegriffen und abgefangen zu werden. Eine Dynamik, die von der Solidaritätsbewegung mit Palästina genau verfolgt wird, während Gewerkschaftsorganisationen in verschiedenen Ländern zur Mobilisierung im Falle eines Abfangens aufgerufen haben, wie in Italien oder im Staat Spanien.
• Die italienischen Militärfregatten, die die Flottille begleiteten, kündigten an, den Konvoi 150 Seemeilen vor Gaza zu verlassen. Obwohl die Regierung Meloni aufgrund des Drucks der Bevölkerung gezwungen war, Schiffe zu entsenden, befahl sie den beiden Fregatten, umzukehren, um sich dem israelischen Angriff nicht entgegenzustellen, während sie der Flottille befahl, ihre Operation zu beenden.
Die neusten Entwicklungen
7. Oktober, 15:23 Uhr
Unser Genosse und Korrespondent, Bruno Gilga, wurde nach fast einer Woche in israelischer Haft zusammen mit der brasilianischen Delegation entlassen. Über einen Monat ist es her, dass die ersten Schiffe der Global Sumud Flotilla in See gestochen sind.
Doch wir fordern auch die Freilassung aller Gefangenen in den israelischen Gefängnissen, ob Palästinenser:innen, Aktivist:innen der Global Sumud Flotilla, Kriegsverweigerer oder politische Gefangene. Der Großteil der über 10.000 palästinensischen Gefangenen wird aktuell ohne Gerichtsverfahren von Israel festgehalten. Vielen von ihnen, die der Beteiligung an „Verbrechen gegen die nationale Sicherheit“ verdächtigt werden, werden von der IDF und der israelischen Sicherheitsbehörde systematisch gefoltert und unmenschlichen und erniedrigenden Behandlungen ausgesetzt: Seien es das gezielte Aushungern, Schlafentzug, sexualisierte Gewalt oder weitere brutale und dehumanisierende Methoden. Aber auch israelische Kriegsdienstverweigerer:innen und Aktivist:innen, die sich gegen den Zionismus stellen, werden vom israelischen Staat in die Zelle gesteckt.
Und das alles nicht erst seit dem 7. Oktober, sondern seit 1967, seitdem Israel 800.000 Palästinenser:innen inhaftieren lies – welches etwa 20 Prozent der Gesamtbevölkerung und 40 Porzent der palästinensischen Männer ausmacht. Das israelische Gefängnissystem ist zentraler Teil der palästinensischen Erfahrung geworden, wir fordern die Freilassung aller palästinensischen Gefangenen und politischen Gefangenen.
Mehr zu dem israelischen Gefängnissystem:
1. Oktober, 23:28 Uhr
Bundesweite Demonstrationen für 2. Oktober angekündigt
In zahlreichen Städten wurden Demonstrationen in Solidarität mit der von Israel angegriffenen Global Sumud Flotilla und dem palästinensischen Volk angekündigt. Mica von der Revolutionären Internationalistischen Organisation kommentierte heute auf der Spontankundgebung am Berliner Hauptbahnhof: "Diese Solidarität muss jetzt massiv ausgeweitet werden. […] Es braucht jetzt Streiks, Massenproteste und Blockaden für den Schutz der Crew und ein Ende des zionistischen Völkermords. Wenn die Linkspartei ihre Solidarität mit Gaza ernst meint, muss sie jetzt handeln."
Demonstrationen in Solidarität mit der Global Sumud Flotilla und dem palästinensischen Volk am Donnerstag, 2. Oktober
▶︎Berlin: 15:00, Auswärtiges Amt
▶︎München: 19:30, Marienplatz
▶︎Hamburg: 19:00, Hachmannplatz
▶︎Köln & Bonn: 18:00, Hauptbahnhof Bonn
▶︎Frankfurt a.M.: 18:00, Hauptwache
▶︎Stuttgart: 19:00, Schlossplatz
▶︎Leipzig: 17:00 Augustusplatz
▶︎Hannover: 18:00, Kröpcke
▶︎Magdeburg: 17:00 Goldschmiedebrücke
▶︎Oldenburg: 17:00 Hauptbahnhof (Süd)
▶︎Dessau: 19:00, Baumhausmuseum
▶︎Konstanz: 18:00 Marktstätte
▶︎Ravensburg: 17:00, Marienplatz
1. Oktober, 21:18 Uhr
Israel greift Flotilla an, hält mindestens 32 Crew-Mitglieder fest
Das israelische Militär hat die Schiffe Adara, Alma und Sirius in internationalen Gewässern angegriffen und hält mindestens 32 Crew-Mitglieder fest. Nach internationalem Recht kann dies als illegale Entführung angesehen werden. Am Berliner Hauptbahnhof hat sich eine Spontankundgebung in Solidarität mit der Flotilla gebildet. Rund um die Welt werden Mobilisierungen und Streiks vorbereitet.
1. Oktober, 19:11 Uhr
Angriff auf Flotilla kurz bevorstehend?
Gemäß einer Meldung von Bruno Gilga an Bord der Sirius haben sich Dutzende unidentifizierbare Schiffe der Flotilla genähert und sind nun zum Stillstand gekommen. Es könnte sich um eine militärische Blockade oder um die Vorbereitung eines Angriffs handeln.
1. Oktober, 14:10 Uhr
Pressekonferenz der „Global Sumud Flotilla“: Die Flotte tritt in die kritischste Phase ihrer Mission ein
Die Global Sumud Flotilla hat soeben in internationalen Gewässern nahe Gaza eine Pressekonferenz an Bord abgehalten, während sie Kurs auf die illegale israelische Marineblockade nimmt. Lies den kompletten Artikel dazu hier!
1. Oktober, 13:35 Uhr
Die Global Sumud Flotiolla ist nun 104 Seemeilen von Gaza entfernt. Die Flotte hat kürzlich den Punkt überschritten, an dem die das Schiff Madleen am 9. Juni von der israelischen Marine abgefangen und die Passagiere inhaftier wurden.
Quelle: Livetracker - SiagaX Sumud Nusantara
1. Oktober, 13:30 Uhr
Die Abfangaktion hat noch nicht stattgefunden, aber Israel setzt seine Einschüchterungsversuche fort
In dieser Nacht wurden die Aktivisten der Flottille in Alarmbereitschaft versetzt. Wie die Global Sumud Flotilla in einer Erklärung berichtet, „haben die israelischen Seestreitkräfte in den frühen Morgenstunden eine Einschüchterungsaktion gestartet. Eines unserer führenden Schiffe, die Alma, wurde mehrere Minuten lang aggressiv von einem israelischen Kriegsschiff umzingelt. Die Kommunikation an Bord, einschließlich unserer Closed-Circuit-Übertragungen, wurde ferngesteuert deaktiviert, und das Kriegsschiff näherte sich gefährlich.“
Die gleiche Operation wurde mit der Sirius wiederholt, auf der sich unser brasilianischer Kamerad Bruno Gilga befindet. In einem Video prangert er diese Einschüchterung an und berichtet, dass auch ein israelisches U-Boot seine Lichter eingeschaltet habe und nur wenige Meter an den Schiffen vorbeigefahren sei. Derzeit fährt die Flotte weiter, begleitet von israelischen Kriegsschiffen, die sich offenbar auf eine Abfangaktion vorbereiten. Die Alarmstufe muss also aufrechterhalten werden!
1. Oktober, 03:50Uhr
++ Dringend ++
Israel droht der „Global Sumud Flotilla” mit Beginn der Abfangaktion. Unser brasilianischer Genosse Bruno Gilga gibt einen Überblick über die Lage!
1. Oktober, 02:10Uhr
Global Summud Flotilla erreicht High-Risk-Zone
Die Aktivist:innen der Flottille sind in höchster Alarmbereitschaft und berichten, was bereits in einigen internationalen Medien unter Berufung auf israelische Militärquellen gemeldet wurde, nämlich dass die israelische Marine sich auf die Global Sumud Flottille zubewegen würde. Die Mission hat das Risikogebiet erreicht, in dem es zu einer möglichen Abfangung der Schiffe durch die zionistische Organisation kommen könnte. Alle Augen müssen auf Gaza und gegen die Unterdrückung der Flotte gerichtet sein!
1. Oktober, 01:04 Uhr
Die Global Sumud Flotilla steht kurz davor, von Israel abgefangen zu werden.
Laut Muhammed Salih, einem Mitglied der Global Sumud Flotilla, steht die Abfangoperation der israelischen Armee kurz bevor! Die Mitglieder der Flottille wurden durch einen Sicherheitsalarm gewarnt, dass sich ein israelisches Schiff innerhalb von 50 Meilen von den Booten befinden würde. Die Flottille befindet sich in einer Hochrisikozone.
1. Oktober, 00:43 Uhr
Die Global Sumud Flotilla ist kurz davor, die Gefahrenzone zu erreichen.
Die israelische Marine bewegt sich in Richtung der Global Sumud Flottille. Die Mission hat die Gefahrenzone fast erreicht, in der die Boote wahrscheinlich von den zionistischen Streitkräften abgefangen werden.
Der israelische öffentlich-rechtliche Sender Kan verbreitete Informationen aus Militärkreisen, wonach die israelische Marine sich auf den Weg gemacht habe, um die Schiffe der humanitären Mission zu finden. Derselben Quelle zufolge wird die Spezialeinheit „Shayetet 13“, die damit beauftragt ist, die Kontrolle über die Schiffe der humanitären Flotte auf hoher See zu übernehmen, mobilisiert, um sich an der Operation im Einsatzgebiet der israelischen Armee zu beteiligen.
Diesen Medien zufolge sollen die Aktivist:innen auf ein Militärschiff gebracht und die Boote in den Hafen von Ashdod im besetzten Palästina geschleppt werden, wobei die Möglichkeit besteht, dass einige Fregatten im Meer versenkt werden.
Es ist ein weiteres Kriegsverbrechen des Zionismus im Gange, der sich erneut darauf vorbereitet, die Besatzung einer gewaltfreien humanitären Mission mit Mitgliedern aus 44 Ländern in internationalen Gewässern zu entführen, was einen Akt der Piraterie darstellt. Israel tut dies in der Gewissheit der Straffreiheit, wie bei allen anderen Missionen, sogar bei der von 2010, bei der es 10 Besatzungsmitglieder der Flottille tötete. Und jetzt wollen sie mit Donald Trumps falsch benanntem „Friedenspakt“ alle von Israel begangenen Verbrechen legalisieren.
Keine Repression gegen die Flottille! Alle Augen müssen auf Gaza gerichtet sein. Wir müssen massenhaft gegen die Unterdrückung der Flottille protestieren!
1. Oktober, 00:10 Uhr
Die spanische Regierung kündigt an, dass die Flotte 150 Meilen vor der Küste Halt machen wird und fordert die Flottille auf, ihre Mission aufzugeben.
Während sich die Global Sumud Flotilla immer mehr der Küste Gazas nähert, um die von Israel verhängte kriminelle Blockade zu durchbrechen, hat die spanische Regierung eine Erklärung veröffentlicht, um Druck auf die Schiffe auszuüben, damit sie ihre Reise nach Gaza abbrechen.
Sie warnt, dass das Seenotrettungsschiff zwar bereits in einem Einsatzradius ist, um einzugreifen, aber nicht in die von der israelischen Armee eingerichtete Sperrzone einfahren kann, da dies „die körperliche Unversehrtheit seiner Besatzung und der Flottille selbst gefährden würde“.
Die Aktion der spanischen Regierung erfolgte am selben Tag, an dem ihr Präsident Pedro Sánchez seine Unterstützung für den „Friedensvorschlag“ von Trump und Netanjahu zum Wiederbesiedeln Gazas unter der Führung einer Koalition imperialistischer Länder und arabischer Diktaturen in der Region zum Ausdruck brachte.
30. September, 23:30Uhr
Die Global Sumud Flotilla befindet sich in „hoher Alarmbereitschaft“, 10 Seemeilen von der „Hochrisikozone“ entfernt
Eine neue Nachricht der Global Sumud Flotilla fordert die Anhänger:innen auf, „wachsam zu bleiben“, da sich die Schiffe nun nur noch 10 Seemeilen von dem Gebiet des Mittelmeers entfernt befinden, das als „Hochrisikozone“ gilt.
30. September, 22:54 Uhr
Skandalös! Meloni verdreht die Realität und beschuldigt die Flotte, den Krieg zu verlängern
Während sich die Schiffe der Global Sumud Flotilla in der Hoffnung, die Belagerung Israels zu durchbrechen, immer mehr der Küste Gazas nähern, behauptete die italienische Staatschefin, dass die mutige Initiative der Flotte einen sogenannten Friedensplan behindern könnte, wobei sie sich auf den kolonialistischen Plan Donald Trumps für Gaza bezog.
Im Einklang mit ihrer Komplizenschaft am Völkermord behauptet sie, dass die Bereitstellung humanitärer Hilfe für die Bewohner Gazas das „fragile Gleichgewicht“, auf dem das Abkommen beruht, gefährden könnte: „Ich befürchte, dass der Versuch der Flottille, die israelische Seeblockade zu durchbrechen, als Vorwand dienen könnte (um dieses Gleichgewicht zu stören, Anm. d. Red.).“
30. September, 22:44 Uhr
Italienische Gewerkschaften rufen zu wildem Streik im Falle eines Angriffs auf die „Global Sumud Flotilla“ auf
Da Israel die Schiffe der GSF in den nächsten Stunden abfangen könnte, bereitet die Gewerkschaft USB, die den Aufruf initiiert hat, der das Land am 22. September lahmgelegt hat, aktiv die Gegenreaktion vor, indem sie zu einem wilden Streik aufruft!
Da Israel die Schiffe der GSF in den nächsten Stunden abfangen könnte, bereitet die Gewerkschaft USB, die den Aufruf initiiert hat, der das Land am 22. September lahmgelegt hat, aktiv die Gegenreaktion vor, indem sie zu einem wilden Streik aufruft!
Obwohl das Streikrecht eine Ankündigungsfrist von zehn Tagen vorschreibt und in systemrelevanten Wirtschaftszweigen stark eingeschränkt sein kann, hat die USB einen Leitfaden für wilde Streiks veröffentlicht und verbreitet diesen aktiv, um im Falle eines Angriffs auf die Flottille so schnell und massiv wie möglich reagieren zu können.
30. September, 22:07 Uhr
GIDEON SAAR DROHT DER FLOTTILLE | Die israelische Regierung bereitet den Boden für ihren Angriff vor!
Während sich die Flottille der Küste Gazas nähert, droht der israelische Außenminister Gideon Saar auf X und bezeichnet die Global Sumud Flotilla als „Provokation” und „Hamas-Sumud”. Er erinnert daran, dass es „noch nicht zu spät” sei, um umzukehren. Am frühen Morgen veröffentlichte das israelische Regime grobe Montagen, um die Flotte zu diskreditieren.
30. September, 21:35 Uhr
Ägyptische Behörden verhaften drei Mitglieder der Global Sumud Flotilla in Kairo
Am Montagabend haben ägyptische Behörden drei Mitglieder der Global Sumud Flotilla festgenommen, wie Sprecher Hossam Mahmoud mitteilte. Die Festnahmen erfolgten, während Freiwillige in den Räumlichkeiten der Flottille in Dokki Spenden sortierten. Es handelt sich um eine direkte Komplizenschaft der ägyptischen Behörden mit der Flottille und dem laufenden Völkermord, wenige Stunden nachdem sie Trumps abscheuliches Ultimatum akzeptiert hatten.
Mehreren Freiwilligen zufolge waren Sicherheitskräfte vor Ort, um sie zu befragen und ihre Bewegungen zu kontrollieren. „Zwei Mitglieder des Vorbereitungskomitees verließen die Räumlichkeiten, um Kaffee zu kaufen“, erinnert sich Mahmoud. „Wir warteten mehr als zwei Stunden auf ihre Rückkehr.“ In diesem Moment verloren sie den Kontakt zu ihnen und erfuhren später, dass beide verhaftet worden waren. Der Bruder eines anderen Freiwilligen kontaktierte das Team, um mitzuteilen, dass er nichts mehr von ihm gehört hatte. „Natürlich gingen wir davon aus, dass er im Rahmen der Verstärkung der Sicherheitsvorkehrungen rund um das Hauptquartier gestern Abend festgenommen worden war“, erklärte der Sprecher der Flottille.
Seit Beginn des Völkermords haben die ägyptischen Behörden mindestens 150 Personen festgenommen, die sich in irgendeiner Weise gegen die Massaker in Gaza engagiert hatten. Diese jüngsten Verhaftungen bestätigen die Komplizenschaft des al-Sissi-Regimes mit der Politik Israels, das sich gestern in einer Erklärung hinter Trumps ultra-kolonialistischen Plan gestellt hat und „die Rolle des amerikanischen Präsidenten und seine aufrichtigen Bemühungen, den Krieg in Gaza zu beenden“ lobte. Ein historischer Sprung in der Komplizenschaft mit Israel und der Kolonialisierung Palästinas für Ägypten, dessen Armee in den von Trumps Plan vorgesehenen Besatzungsmechanismus durch arabische Streitkräfte integriert werden soll.
30. September, 21:07 Uhr
Die Global Sumud Flotilla erreicht die Hochrisikozone, 175 Seemeilen vor Gaza!
Laut einem Update der Mission, das über den Telegram-Kanal der GSF übermittelt wurde, erreicht die Flotte heute Abend die Hochrisikozone, 175 Seemeilen vor Gaza, also 324 Kilometer entfernt.
Wir geben ihre Botschaft weiter: „Arbeiter:innen auf der ganzen Welt bereiten sich auf massive Mobilisierungen vor. Gemeinsam FORDERN WIR EINE SICHERE DURCHFAHRT.
Ein Angriff auf die Flotte ist ein Angriff auf Palästina.
Jeder Zeuge zählt. Unsere Sicherheit hängt von der Aufmerksamkeit der ganzen Welt ab. Bitte teilt diese Nachricht weitläufig. Schließt euch uns an. Stoppt den Völkermord. Behaltet Gaza im Blick!”
30. September, 20:52 Uhr
Sabotage der Flottille: Italienische Militärfregatten kehren vor israelischem Angriff um.
Während sich die Global Sumud Flotilla immer mehr der Küste Gazas nähert, um die von Israel verhängte kriminelle Blockade zu durchbrechen, hat die italienische Regierung ihren Fregatten befohlen, umzukehren. Die beiden Fregatten, die den Konvoi bisher eskortiert hatten, kündigten ihren Rückzug an, während sie versuchten, die Flottille davon abzuhalten, ihre Fahrt fortzusetzen, und per Funk die sofortige Einstellung der Operation forderten.
„Sobald der Konvoi die Grenze von 150 Seemeilen [280 km, Anm. d. Red.] erreicht hat, wird die ihn begleitende italienische Fregatte anhalten, wie in den letzten Tagen mehrfach mitgeteilt wurde“, erklärte das italienische Verteidigungsministerium.
Nachdem sie unter dem Druck massiver Solidaritätsbekundungen mit Palästina eine Flotte entsandt hatte, zeigt die rechtsextreme Regierung von Georgia Meloni im letzten Moment ihr wahres Gesicht, das eines treuen Verbündeten Israels und seiner Politik des Völkermords gegen das palästinensische Volk
30. September, 19:48 Uhr
Livorno: Hafenarbeiter:innen weigern sich, ein israelisches Schiff mit Militärgütern zu be- und entladen.
Wir geben die Erklärung der Hafenarbeiter von Livorno weiter:
„Die Zim Virginia ist gerade in den Hafen eingelaufen. Kein Nagel für Israel: eine verdächtige Ladung am Kai. Bereit zum Generalstreik im Falle eines Angriffs auf die #globalsumudflotilla
Während sich die Flottille unter ständiger Bedrohung durch die israelische Armee #Gaza nähert, ist in Livorno mit anderthalb Tagen Verspätung das Schiff ZimVirginia gerade in den Hafen eingelaufen.
In den von den Operationen betroffenen Unternehmen wurde sowohl von der USB als auch von der CGIL ein Streik ausgerufen. Die Hafenarbeiter werden die Ladung weder entladen noch verladen. Gerade hat die Autonome Gruppe der Hafenarbeiter gemeldet, dass sich 10-Fuß-Container mit verdächtigem (militärischem) Material an Bord befinden, das genau auf die Zim verladen werden soll.
Dieses Schiff muss unseren Hafen sofort verlassen. Das ist die offizielle Forderung der Arbeiter und der Protestgruppe, die seit mehreren Tagen den Hafen von Livorno belebt.
Kein Nagel nach Israel! In dieser dramatischen Zeit für die Bevölkerung von Gaza und angesichts der ständigen Bedrohung der weltweiten Flottille durch die israelische Armee war es wichtig, ein starkes Signal für einen direkten Boykott zu senden. Diesmal unabhängig davon, ob Waffen oder Militärfahrzeuge an Bord sind oder nicht. Wir bereiten einen Generalstreik vor, der sofort ausgerufen wird, wenn die Flottille angegriffen wird.
14. September
Pressemitteilung: Die Global Sumud Flotilla setzt die Fahrt fort aus Italien, Tunesien und Griechenland um sich in internationalen Gewässern zu vereinen
Tunis, Tunesien – Die Globale Sumud-Flottille (GSF) hat die letzte Etappe ihrer historischen Reise angetreten, um zum Durchbruch der illegalen israelischen Belagerung des Gazastreifens beizutragen. Gestern stachen 18 Boote von Catania, Italien, in See. Dutzende weitere werden heute und morgen aus Tunesien und Griechenland aufbrechen, und die gesamte Flotte wird sich bald in internationalen Gewässern treffen, um gemeinsam ihre Reise Richtung Gaza fortzusetzen.
In den vergangenen Wochen war die Flottille mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, darunter zwei Drohnenangriffe auf in Tunesien anlegende Schiffe, logistische Hürden und Treibstoffmangel, die unsere Abreise nach Gaza verzögerten. Angesichts der schrecklichen Drohungen des israelischen Ministers Ben-Gvir gegen die Passagiere der Flottille führten wir zudem umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen durch, um unsere Sicherheit zu erhöhen.
Anstatt uns von diesen Hindernissen aus der Bahn werfen zu lassen, unternahm GSF entscheidende Schritte zur Stärkung unseres Betriebs: Wir verlegten einige Schiffe für die letzten Vorbereitungen in andere Häfen, führten strenge Seeerprobungen durch und passten unsere Sicherheitsprotokolle an.
Aufgrund dieser Veränderungen und in Erwartung zunehmend feindseligerer Bedingungen mussten wir die schwierige Entscheidung treffen, die Teilnehmerzahl auf mehreren Schiffen, die nach Gaza ablegten, zu reduzieren. Die Freiwilligen mussten viele Herausforderungen, Hürden und Unsicherheiten ertragen – teils aufgrund gezielter Angriffe auf unsere Mission, teils aufgrund des enormen Aufwands dieser Basismission und der dabei aufgetretenen Fehlkalkulationen. Der Lenkungsausschuss der GSF ist allen, die sich für diese wichtige Sache engagiert und so präsent waren, weiterhin unendlich dankbar. Wir arbeiten während dieser Veränderungen eng und solidarisch mit allen Teilnehmern zusammen, da wir alle weiterhin fest entschlossen sind, die Mission in unseren Heimatländern voranzutreiben, koordinierte Mobilisierungen zu leiten und die globale Solidaritätsbewegung für Palästina weiter zu stärken.
Die strategischen Änderungen unserer Pläne ermöglichen es uns, die Teilnehmer bestmöglich zu schützen, die Wirkung der Mission zu bewahren und die Widerstandsfähigkeit dieser globalen Bewegung für Palästina zu demonstrieren. Mit der Vereinigung unserer Flotten im Mittelmeer senden wir eine klare Botschaft: Die Blockade und der Völkermord im Gazastreifen müssen ein Ende haben.
Wir bleiben standhaft und entschlossen, die illegale Belagerung Israels anzufechten und alles Mögliche zu tun, um den Völkermord im Gazastreifen zu beenden.
10. September, 02:24 Uhr
Zum zweiten Mal innerhalb von 2 Tagen wurde die Global Sumud Flotilla angegriffen. Noch immer in einem Hafen in Tunesien wurden an Bord der Alma, einem Schiff der Flotte, Explosionen registriert, Verletzte gab es zum Glück keine. Die Flotte bleibt standhaft, trotzt der illegalen Blockade von Gaza und bekräftigt ihre Mission, die Belagerung zu durchbrechen.
9. September, 02:13 Uhr
Ein Schiff der Global Sumud Flotilla wurde um ca. 1 Uhr nachts zu deutscher Zeit von einer Drohne bombardiert. In diesem Video sieht man das Schiff „Family“, auf dem unter anderem Yasemin Acar, Greta Thunberg, Thiago Avila und viele andere Personen segelten, in Flammen stehen, während gleichzeitig eine Drohne im Hintergrund um das Schiff kreist. Glücklicherweise konnten alle Aktivist:innen unverletzt bleiben und das Schiff sofort verlassen.
6. September, 16:34 Uhr
Die Flotilla wird heute Tunesien erreichen und die Crew kann für ein paar Stunden nochmal an Land gehen und sich ein wenig erholen. In Tunesien werden sich weitere Schiffe und Aktivist:innen anschließen.
Mehrere linke Gruppen, Gewerkschaften und weitere Studierendenschaften diskutieren derweil über gemeinsame Aktionen, die sie in Solidarität mit der Global Sumud Flotilla planen. Genauer Informationen werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben.
5. September, 14:17 Uhr
Die Schauspielerin und feministische Aktivistin Adèle Haenel kündigt an, sich der Flottille aus Tunesien anzuschließen.
4. September, 16:22 Uhr
Die Global Sumud Flotilla ist in der Nähe Tunesiens, warten aber noch auf die zurückgebliebenen kleinen Schiffe, die aufgrund der stürmischen Gewässer erst später lossegeln konnten. Außerdem stoßen weitere Schiffe dazu, die aus anderen Teilen der Welt bereits auf dem Weg gewesen sind.
Gleichzeitig haben Studierende in Italien angedroht, die Universitäten zu blockieren, sollte der Kontakt zur Flotilla abbrechen. Damit unterstützen sie die Hafenarbeiter:innen am Hafen in Genua, die bereits mit einer gesamten Blockade Europas gedroht haben, sollte der Flottille und ihren Crewmitgliedern irgendetwas zustoßen oder der Kontakt abbrechen.
3.September, 00:05 Uhr
Pressemitteilung:
Trotz aller Widrigkeiten setzt die Flottille „Global Sumud“ ihre Mission fort und verfolgt dabei ein klares Ziel: die Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen, den Völkermord anzuprangern und die Öffnung eines Seewegs zu fordern, der die Einfuhr humanitärer Hilfskräfte gewährleistet.
Obwohl einige kleinere Boote aufgrund der Wetterbedingungen in den Hafen zurückkehrten, setzt die Mehrheit die Expedition fort, die am vergangenen Montag von Barcelona aus in See stach.
Heute früh wird die Flotte einen technischen Zwischenstopp in Menorca einlegen. In den nächsten Tagen werden sich etwa zwanzig weitere Boote der Mission anschließen und damit die voraussichtlich größte zivile Flotte der Geschichte bilden.
Eine Aktion der Zivilgesellschaft
Dieses Projekt ist eine Initiative der internationalen Zivilgesellschaft, die angesichts der Untätigkeit und Komplizenschaft der Regierungen ins Leben gerufen wurde. Es handelt sich um eine friedliche, gewaltfreie und humanitäre Aktion, die durch das Völkerrecht geschützt ist.
In diesem Sinne lehnen wir die jüngsten Äußerungen des israelischen Ministers für nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, ab, der die Teilnehmer als „Terroristen” bezeichnete und damit drohte, sie unter unmenschlichen Bedingungen zu inhaftieren. Wie Saif Abukeshek, Mitglied des Organisationsteams, betonte: „Israel stuft alle Palästinenser als Terroristen ein, egal ob sie einen Tag oder 100 Jahre alt sind. Diese Politik wird genutzt, um die Verbrechen zu rechtfertigen, die sie begehen wollen.”
Die Drohungen des israelischen Staates stehen im Gegensatz zu den zahlreichen Solidaritätsbekundungen gegenüber der Flottille und der Sache des palästinensischen Volkes. Zu der massiven Kundgebung, die dieses Wochenende in Barcelona stattfand, gesellte sich die Stimme der Unione Sindacale di Base (USB) aus Genua. Ein Gewerkschaftssprecher erklärte:
„Wenn wir den Kontakt zu unseren Kolleg:innen verlieren, und sei es nur für 20 Minuten, werden wir ganz Europa lahmlegen. Mit unserer Gewerkschaft und den Hafenarbeiter:innen der Stadt werden wir den Transport der 13.000 bis 14.000 Container mit Ziel Israel einstellen. Es wird nichts mehr verschifft werden. Wir werden einen Streik ausrufen.“
Mobilisierung zu Land und zu Wasser
Mehr als 140 gewählte Vertreter haben ihrerseits an die Regierungen und internationalen Institutionen appelliert, die Flotte zu schützen, bis sie sicher in Gaza angekommen ist. In diesem Sinne fordern wir die spanische Regierung auf, diesen Schutz zu gewährleisten und alle notwendigen politischen und diplomatischen Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der an der Mission beteiligten Personen zu gewährleisten.
Während die Flotte das Mittelmeer durchquert, erinnern wir daran, dass die Mobilisierung an Land genauso wichtig ist wie die Initiative auf See.
Aus Gaza schrieb uns Sabah Al Qarra von der Vereinigung Al-Mostaqbal heute Morgen aus dem Lager Deir al-Balah, wo nur wenige Stunden zuvor eine Bombe auf eine Gruppe von Kindern gefallen war, die Wasser holten, und zwölf von ihnen getötet hatte. „Hier werden Zivilisten getötet, sowohl Journalisten als auch Kinder, die nur versuchen zu überleben, während die Welt wegschaut. Die Flotte ist noch nicht angekommen, aber wir warten voller Hoffnung auf sie: Ihre Anwesenheit bedeutet, dass wir nicht allein sind, dass jemand mit eigenen Augen sehen will, welchen Horror wir erleben, und der Welt davon berichten will.“
Angesichts der Bombardierung von Schulen und Krankenhäusern, der massiven Hungersnot, der Vertreibung von Millionen Palästinenserinnen und Palästinensern und der Ermordung von Journalisten sind alle unsere Augen auf Gaza gerichtet.
2. September, 22:51 Uhr
Für einige Minuten wurden Drohnen über einigen Booten entdeckt. Aufgrund eines sehr guten Trainings auf Basis der bisherigen Erfahrungen der Flottillen, konnten die Crews der jeweiligen Schiffe ruhig bleiben. Es ist bekannt, dass Drohnen oft zu Einschüchterungszwecken dienen. Die Drohnen sind mittlerweile alle wieder weggeflogen.
2. September, 17:30 Uhr
Das italienische Schiff Emergency Life Support hat sich der Flotte angeschlossen. Es wird der Flotte technisch und medizinisch zur Seite stehen.
2. September, 14:00 Uhr
Pressemitteilung zu den Wetterbedingungen der vergangenen Nacht:
Aufgrund der extremen Wetterbedingungen letzte Nacht sind fünf unserer kleineren Schiffe aus Sicherheitsgründen umgekehrt.
Wir sind erleichtert, bestätigen zu können, dass alle sicher und wohlauf sind und die Mission fortgesetzt wird.
Wenn kleine zivile Schiffe die Arbeit übernehmen müssen, die die Regierungen versäumt haben, um die Blockade zu durchbrechen und den Völkermord zu beenden, sind Herausforderungen wie diese an der Tagesordnung. Wenn auch nur eine der mitschuldigen Regierungen ihre weitaus leistungsfähigeren Schiffe nach Gaza schicken würde, würden diese Hindernisse nicht auf normale Menschen zurückfallen.
Wir bleiben standhaft in unserer Entschlossenheit, Gaza zu erreichen, uns den Schiffen anzuschließen, die aus Tunis, Griechenland und Italien auslaufen, und gemeinsam Israels illegale Blockade mit einer humanitären und gewaltfreien Mission zu durchbrechen. „Die herrschenden Klassen besitzen eine Art Internationalismus. Sie wissen, wie sie sich koordinieren können, wie sie zusammenarbeiten können, um Revolutionen zu unterdrücken“, so Bregman. „Sie organisieren sich, um die Konterrevolution durchzuführen.“
1. September, 14:11 Uhr
Aufgrund von schweren Gewittern im Mittelmeer musste die Global Sumud Flotilla umkehren, um später noch einmal loszustarten.
31. August, 18:40 Uhr
Die Global Sumud Flotilla hat den Hafen von Barcelona verlassen und nimmt Kurs auf Gaza!
Eine Mobilisierung, die andere dazu aufruft, die Blockade zu durchbrechen und dem andauernden Völkermord ein Ende zu setzen.
Tausende Menschen sind gekommen, um sie zu unterstützen. „Gaza, Gaza, du bist nicht allein!“
31. August, 15:38 Uhr
Tausende Menschen haben sich trotz der Hitze im Hafen von Barcelona versammelt und warten auf die Abfahrt der Global Sumud Flotilla! Das Beladen der Boote ist im Gange.
31. August, 15:01 Uhr
Marseille: Aufbruch der humanitären Flotte nach Gaza, um die Blockade zu durchbrechen, die der Staat Israel über das palästinensische Volk verhängt hat, das unter Völkermord und Hungersnot leidet.
31. August, 13 Uhr
Unser Genosse Bruno Gilga nimmt an der Flottille teil!
Die „Global Sumud Flotilla“ ist eine historische internationale Initiative. Sie vereint mehrere Dutzend Schiffe aus 44 Ländern im Rahmen der weltweiten Solidaritätsbewegung mit dem palästinensischen Volk und bringt Aktivist:innen, politische Organisationen und normale Bürger:innen zusammen, wobei sich mehr als 28.000 Menschen für die Teilnahme an den Aktionen zur Unterstützung der Flottille angemeldet haben.
Es handelt sich um eine Koalition, die die Koordinatoren, Organisator:innen und Teilnehmer:innen der Freiheitsflottille, der Sumud-Flottille des Maghreb, des Sumud-Nusantara-Konvois und der weltweiten Bewegung für Gaza sowie andere internationale Organisationen, die sich für die Verteidigung des palästinensischen Volkes einsetzen, zusammenbringt, um die Belagerung des Gazastreifens durch Israel zu durchbrechen.
Wir beteiligen uns an dieser Aktion, indem wir die Flottille mit ganzer Kraft unterstützen. Einer unserer Genoss:innen, Bruno Gilga, Mitglied der Gewerkschaft der USP-Arbeiter und Führer der MRT, wird heute in einem der Schiffe von Barcelona aus in See stechen. Bruno ist einer der Koordinator:innen der „Global Sumud Flotilla Brasil“ und wurde zum Sprecher der brasilianischen Delegation ernannt, zu der auch Thiago Ávila und mehr als 15 weitere Vertreter:innen gehören, die eine grundlegende Rolle in dieser Aktion spielen.
30. August, 18:56 Uhr
Bruno Gilga beim Start der Global Sumud Flotilla im Hafen von Barcelona!
„Wir werden den Kindern in Gaza Zeichnungen von Kindern aus Barcelona bringen. Die Blockade des Gazastreifens muss durchbrochen und aufgehoben werden. Wir stehen an der Seite des palästinensischen Volkes und seines Kampfes für Freiheit.“ – Bruno Gilga, MRT-Aktivist und Mitglied der Besatzung der Global Sumud Flotilla
31. August, 11:56 Uhr
TAG 2: Tausende Menschen versammeln sich im Hafen von Barcelona, um die Global Sumud Flotilla zu unterstützen, die in wenigen Stunden auslaufen wird, um die Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen. Massive und internationalistische Unterstützung der Bevölkerung für das palästinensische Volk.
30. August, 18:01 Uhr
Greta Thunberg beim Start der Global Sumud Flotilla im Hafen von Barcelona!
„Die Flottille wird den Völkermord in Gaza nicht beenden können, die Blockade muss aufgehoben und humanitäre Hilfe muss zugelassen werden. Wir kämpfen für Gerechtigkeit und Freiheit für das palästinensische Volk!“
30. August, 16:30 Uhr
Unterstützung für die Global Sumud Flotilla aus Deutschland!
Aktivist:innen von Klasse Gegen Klasse, Révolution Permanente und Palästina Spricht München nehmen an dem von Palästina Spricht in Freiburg organisierten Wochenende teil und unterstützen die Global Sumud Flotilla!
30. August, 15:30 Uhr
Das erste Schiff der Global Sumud Flotilla läuft unter den Rufen „Free, free Palestine“ in den Hafen von Barcelona ein.
Willkommen zu diesem Live-Ticker, der sich mit dem Auslaufen der neuen Flotte nach Gaza befasst
Während am Sonntag etwa zehn Schiffe aus Barcelona auslaufen werden, ist Révolution Permanente, die französische Schwesterorganisation von Klasse Gegen Klasse / RIO vor Ort, um die Abfahrt der Besatzungen zu verfolgen, die sich auf den Weg nach Gaza machen, um die seit 2006 von Ägypten und Israel verhängte Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen.
Einer unserer Genossen von der FT-CI, Bruno Gilga, Aktivist der Mouvement Révolutionnaire des Travailleurs (MRT), der Schwesterorganisation von Klasse Gegen Klasse / RIO in Brasilien, wird an der Expedition teilnehmen, die in Barcelona startet.
Die Flotte, die in Barcelona startet, wird von etwa zehn weiteren Schiffen verstärkt, die in wenigen Tagen aus Tunesien auslaufen werden. Es handelt sich um die größte Flotte, die seit Beginn des Völkermords nach Gaza unterwegs ist.
In Gaza ist die Lage katastrophal, da das Kriegskabinett einen Plan zur vollständigen Besetzung der Enklave umsetzen will und für Gaza-Stadt eine Evakuierungsanordnung bevorsteht. Die bevorstehende Offensive droht erneut Millionen von Palästinenser:innen in Gaza zu vertreiben, während in Rafah ein riesiges Konzentrationslager errichtet werden soll, in dem die hungernden Palästinenser:innen abgestellt werden, bevor sie deportiert oder vernichtet werden.