Kommt mit uns zur Internationalistischen Queer Pride in Berlin!

14.07.2025, Lesezeit 4 Min.
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Foto: Baki Devrimkaya/KGK

Schließt euch bei der Internationalist Queer Pride dem rot-pinken Block an. Wir sagen: Klassenkampf ist unser Weg zur Befreiung.

***English translation below***

Queere Menschen in Deutschland und auf der ganzen Welt sind Angriffen auf ihre Rechte, zunehmender Gewalt und staatlicher Repression ausgesetzt. Die Kürzungen in Berlin betreffen gerade auch Projekte für queere Personen wie Jugendclubs, Beratungsstellen oder queere Kulturförderung. Und gekürzt wird, weil im Zuge des Rechtsrucks 500 Milliarden für Aufrüstung locker gemacht werden, die an anderen Stellen eingespart werden müssen. Während die Regierung die Bundeswehr ausbaut, Waffen nach Israel liefert, die Palästinenser:innen ermorden, müssen queere Personen hier im Land leiden und als Sündenböcke für den rechten Kulturkampf herhalten. All das ist Teil der globalen Krise des Kapitalismus und des Aufstiegs der extremen Rechten. 

Dagegen wehren wir uns mit einer sozialistischen und internationalistischen Perspektive. Wir wollen einen Block der klar macht, dass wir auf der ganzen Welt Klassenkampf und Streiks für unsere Befreiung brauchen. Denn die Grundlage für queere Emanzipation liegt in der Veränderung der materiellen Umstände: Wir können nicht frei leben, wenn wir in ausbeuterischen Verhältnissen arbeiten oder uns die Miete nicht leisten können. Niemand von uns ist frei solange queere Personen auf der ganzen Welt unter Ausbeutung, Unterdrückung und Kriegen leiden. Unsere Solidarität kennt keine Grenzen, denn eine internationale Krise braucht eine internationale Antwort. Wir verschieben aber den Kampf gegen queere Unterdrückung auch nicht auf übermorgen, denn: Queerfeindlichkeit spaltet, Streik vereint!. Wir stehen mit Beschäftigten und ihren Kämpfen, weil wir wissen, dass ihre Streiks diese Welt lahmlegen und unsere Forderungen erkämpfen können. Wir sehen das Potenzial nicht nur in ökonomischen Streiks, sondern auch in politischen Streiks für die Rechte von Queers, gegen den Aufstieg der extremen Rechten und gegen die Militarisierung Deutschlands.

Lasst uns den rot-pinken Block zu einem Ort machen, um gegen den Völkermord in Gaza, gegen die extreme Rechte und gegen das ausbeuterische kapitalistische System zu kämpfen. Hoch mit der internationalistischen und klassenkämpferischen queeren Solidarität!

Join the red-pink bloc at the Internationalist Queer Pride. We say: class struggle is our lever for queer liberation. Queer people in Germany and around the world are facing attacks on their rights, increasing violence, and state repression. The austerity measures in Berlin are hitting projects for queer people, such as youth clubs, counseling centers, and queer cultural funding, especially hard. Why is this happening? As the far right is gaining strength and the established parties answer by shifting towards the right themselves, 500 billion euros are being made available for military spending, which has to be saved elsewhere. While the government is expanding the Bundeswehr and supplying weapons to Israel that are used to murder Palestinians, queer people here in Germany are suffering and being used as scapegoats for the right-wing culture war. All of this is part of the global crisis of capitalism and the rise of the far right. 

We are fighting back with a socialist and internationalist perspective. Our strongest weapons for queer liberation world-wide are strikes and blockades – relying only on the power of the working class. Because the basis for queer emancipation lies in changing the material conditions: we cannot live freely if we work in exploitative conditions or cannot afford to pay our rent. None of us are free as long as queer people around the world suffer from exploitation, oppression, and war. Our solidarity knows no borders, because an international crisis requires an international response. But we are not postponing the fight against queer oppression until the day after tomorrow, because: Queerphobia divides, strike unites! We stand with workers and their struggles because we know that their strikes can paralyze this world and win our demands. We see potential not only in economic strikes, but also in political strikes for queer rights, against the rise of the far right, and against the militarization of Germany.

Let’s make the red-pink bloc a place to fight against the genocide in Gaza, against the extreme right, and against the exploitative capitalist system. Long live internationalist queer solidarity!

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