Klasse Gegen Klasse Magazin #9 – Gesundheit, Krise, Feminismus
Foto: simon zinnstein

Klasse Gegen Klasse Magazin #9 – Gesundheit, Krise, Feminismus

Februar 2022. Während die Querdenken-Bewegung in den vergangenen Monaten lautstark gegen die Pandemiepolitik der Regierung demonstriert hat, blieben die Antworten von links zaghaft. Viele Gegendemonstrationen zu den Querdenken-Protesten beschränkten sich auf Impfaufrufe und den Schulterschluss der „demokratischen Parteien“ gegen rechts. Doch um zu verhindern, dass die Rechten die einzige Opposition gegen die Regierung bleiben, brauchen wir eine starke Antwort der Arbeiter:innen, die der Coronapolitik der Regierung und der Demagogie der Rechten ein konsequent soziales Programm entgegensetzt, das die Profite der Kapitalist:innen angreift.

In der vorliegenden Ausgabe unseres Klasse Gegen Klasse Magazins schlagen Anna Huber, Johannes Kuhn und Oskar Fischer ein solches Programm vor. Bastian Schmidt und Marco Helmbrecht zeigen auf, welche Lehren für eine solche Perspektive auch aus dem Streik der Berliner Krankenhausbewegung im vergangenen Herbst resultieren können, um mit den Gesundheitsbeschäftigten an der Spitze gegen die Krise, die Regierung und die Rechten vorzugehen.

Anja Bethaven zeigt die Folgen der Pandemie für psychische Erkrankungen und ihre Wurzeln in der kapitalistischen Profitlogik auf, und schlägt ein Programm und eine Strategie zu ihrer Überwindung vor.

Im zweiten Schwerpunkt unserer Ausgabe geht es um theoretische und strategische Debatten in der feministischen Bewegung. In Auseinandersetzung mit Lise Vogels Werk „Marxismus und Frauenunterdrückung“ veröffentlichen wir zwei Beiträge von Ariane Díaz zur Ökonomie der sozialen Reproduktion und zur Aktualität der Perspektive der Revolution. Ein weiterer Beitrag mit historischen und aktuellen Bezügen von Celeste Murillo beschreibt die Rolle, die Frauenkommissionen in den Kämpfen der Arbeiter:innenbewegung gespielt haben.

Auf Kommentare, Nachfragen und Diskussionsbeiträge freuen wir uns, sei es via Instagram, Twitter, E-Mail, Telegram oder WhatsApp. Gerne nehmen wir auch Gastbeiträge an.

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