Klasse gegen Klasse Magazin #0

Klasse gegen Klasse Magazin #0

Dezember 2020. Das Jahr 2020 wird in die Geschichte eingehen: als Jahr der Pandemie und weltweiter Rezession, aber auch als Jahr von Revolten, die den Globus erschütterten. Die weltweit schon fast 1,7 Millionen Toten der Pandemie zeigen, wie unfähig der Kapitalismus ist, die großen Krisen der Menschheit zu lösen. Deshalb stellt sich die Frage, welchen Ausweg die Linke in dieser „Epoche der Krise, Kriege und Revolutionen“ anzubieten hat. Die kapitalistische Konkurrenz ist eine Bedrohung für die Weltgesundheit, ebenso wie für das Klima und das gesamte Leben auf dem Planeten. Der Kapitalismus ist nicht in der Lage, die grundlegenden Probleme der Menschheit zu lösen. Er ist noch nicht einmal dazu fähig, die Coronavirus-Pandemie tatsächlich zu bekämpfen, ohne das Leben von Millionen von Menschen zu opfern. In dieser Situation muss sich die revolutionäre Linke fragen, welchen Ausweg sie für die Ausgebeuteten und Unterdrückten anbietet – und wie sie die Kräfte sammelt, um diesen zu verwirklichen.

Um die Debatte über diese Perspektive zu vertiefen, wollen wir heute ein neues Projekt präsentieren: Wir starten das Klasse Gegen Klasse Magazin, eine monatliche Sonderausgabe unserer Online-Zeitung mit tiefen Artikeln zu zentralen strategischen Debatten. Damit wollen wir die Debatte um die Strategie im Kampf gegen den Coronavirus und gegen die gesamte Krise stärken.

In dieser Ausgabe widmen wir uns drei wichtigen Fragen, die das Jahresende prägen und die auch weiter eine zentrale Rolle spielen werden: Wie hat die Wahl in den USA die Perspektiven der kommenden Zeit in Europa verändert und was bedeutet das für den deutschen Imperialismus? Wie bereiten sich die Grünen auf die Bundestagswahl vor und was bedeutet das für die Linke? Und wie kommen wir zu einem Gesundheitssystem, das in der Lage ist, die Corona-Pandemie zu bewältigen? Ein korrektes Verständnis dieser Fragen ist eine grundlegende Voraussetzung dafür, eine revolutionäre Strategie für die kommende Periode zu entwerfen. Deshalb wollen wir in dieser Ausgabe auch strategische Debatten aufwerfen: Wir analysieren die bevorstehende bayerische Hochschulreform und widmen uns den Strategien des „Postautonomismus“.

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