Gegen Genozid und Blockade: Global Sumud-Flottille sticht von Sizilien aus erneut in See
Am Sonntag ist die Global Sumud-Flottille nach ihrem Zwischenstopp in Sizilien erneut mit Kurs auf Gaza in See gestochen.
Die Aktivist:innen bringen humanitäre Hilfe, Lebensmittel, Medikamente und Artikel des täglichen Bedarfs für die Opfer des Völkermords mit, die mit einem völlig zerstörten Gesundheitssystem konfrontiert sind. Dafür sind sowohl der israelische Staat als auch die Regierungen, die weiterhin an der Seite Israels stehen, verantwortlich.
Iara Salerno, Gesundheitsarbeiterin und Teil der Delegation der Strömung Permanente Revolution (SPR), betonte, dass sie nicht nur Solidarität bringen, sondern auch darauf abzielen, Mobilisierungen gegen den Völkermord zu fördern, wie die riesigen Demonstrationen in Italien, die Besetzungen von Universitäten oder Straßen- und Hafenblockaden.
Die Flottille bringt die internationale Solidarität mit, die in den letzten Monaten auf den Straßen der ganzen Welt zum Ausdruck kam, und hat ein klares Ziel: dass die Augen der Welt wieder auf den Völkermord gerichtet werden, den der Staat Israel gegen das palästinensische Volk verübt.
Diese neue Mission der Globalen Sumud-Flottille findet vor dem Hintergrund eines imperialistischen Krieges gegen den Iran statt, mit wachsenden Spannungen in der Region, den Offensiven der Regierung von Benjamin Netanjahu im Südlibanon, dem anhaltenden Massaker am palästinensischen Volk in Gaza und dem Vormarsch israelischer Siedler sowie den Bombardements im Westjordanland.
Die SPR beteiligt sich an der Global Sumud-Flottille durch Iara Salerno, Gynäkologin, Gründerin der Posta de Salud y Cuidados, Mitglied des Provinzvorstands von CICOP und Aktivistin der PTS in Argentinien, die ihren Beruf in den Dienst der Bedürfnisse des palästinensischen Volkes stellt. Ebenfalls dabei sind Leandro Lanfredi, Ölarbeiter, Direktor von Sindipetro und der Nationalen Föderation der Ölarbeiter (FNP) sowie Aktivist der MRT in Brasilien und Initiator der Kampagne „Kein einziger Tropfen brasilianischen Öls für den Völkermord“ sowie Mariona Tasquer, eine junge Studentin der Universität Barcelona und Aktivistin der CRT im spanischen Staat, die Teil der Studierendenbewegung ist, die weltweit Universitäten besetzt hat, um in Solidarität mit dem palästinensischen Volk zu demonstrieren.
Die Beteiligung der SPR ist Teil der Rolle, die wir als internationale Organisation in jedem der Länder, in denen wir vertreten sind, spielen, indem wir den Kampf gegen den Völkermord vorantreiben und uns solidarisch mit dem palästinensischen Volk zeigen. Aber auch auf dem Weg zum Aufbau einer revolutionären internationalen Organisation der Arbeiter:innen, die sich zum Ziel gesetzt hat, dem Imperialismus und diesem kapitalistischen System, das solche Gräueltaten hervorbringt, entgegenzutreten – in der Perspektive eines revolutionären Sozialismus von unten, um weltweit jede Form von Ausbeutung und Unterdrückung zu beenden.