Krieg dem Krieg

25.07.2026 15:00
Sommercamp von Klasse Gegen Klasse

eine Stunde außerhalb von Berlin

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Foto: RIcarda Julia / KGK

Vom 25. bis 28. Juli 2026 findet das Sommercamp von Klasse Gegen Klasse statt. Sei dabei, um darüber zu diskutieren, wie wir uns gegen Krieg, Kürzungen und den autoritären Rechtsruck organisieren können!

Der Krieg Israels und der USA gegen den Iran droht, eine ganze Region in den Abgrund zu stürzen. Die globale Weltordnung bricht auseinander. Weltweit steigen die Energiekosten. Währenddessen treiben die europäischen Regierungen die Militarisierung nach innen und außen voran. Die Merz-Regierung will mitspielen im Konzert der Großmächte, die größte Landarmee Europas aufbauen und zur Wehrpflicht zurückkehren. Zum Dank gibt es dafür unbezahlbare Wohnungen, längere Arbeitszeiten, Angriffe auf die Gesundheitsversorgung und Kürzungen bei Bürgergeld und Renten. 

Zugleich erleben wir massive Angriffe auf unsere demokratischen Rechte: Es mehren sich Polizeigewalt bei Palästina-Demos, Verhaftungen, Bespitzelung durch den Inlandsgeheimdienst, die Einschränkung der Pressefreiheit oder die Streichung von Fördergeldern von Projekten, die Merz kritisieren. Die Bundesregierung und die AfD wollen die rassistische Spaltung vertiefen und massenhaft abschieben.

Der Widerstand wächst!

Aber es gibt Widerstand: Die Proteste in Minneapolis brachten ICE in die Defensive,in Deutschland bestreiken Zehntausende den Unterricht, weil sie lieber lernen und leben statt Wehrdienst für deutsche Profite leisten wollen. Tausende blockieren die AfD und lassen sich auch von der Polizei nicht aufhalten. Die Beschäftigten an den outgesourcten Töchterfirmen  der Vivantes-Kliniken gehen in den unbefristeten Streik.

Gegen den wachsenden Autoritarismus, Militarismus und Nationalismus, gegen die Pläne der Merz-Regierung, gegen den Aufstieg der extremen Rechten müssen wir uns organisieren. Millionen Menschen sind gegen den Genozid und für die Freiheit Palästinas auf die Straßen gegangen, eine ganze Generation wächst mit einem neuen Bewusstsein gegen den Krieg auf. 

Seit vergangenem Jahr sind zehntausende junge Menschen der Partei Die Linke oder der Linksjugend [’solid] beigetreten. Wir laden sie und all jene, die sich gegen Krieg, Kürzungen und Autoritarismus organisieren wollen, ein, auf dem Sommercamp von Klasse Gegen Klasse mit uns zu diskutieren:

Wie organisieren wir uns, um den Kapitalist:innen und den Rechten entgegenzutreten? Welche Strategie brauchen wir, um aus dem Widerstand auf der Straße eine Kraft aufzubauen, die die Gesellschaft von Grund auf verändern kann? Wie können wir gegen den wachsenden Militarismus und Nationalismus einen revolutionären Internationalismus aufbauen?

Krieg dem Krieg: Sommercamp von Klasse Gegen Klasse

Jetzt ist der Moment aktiv zu werden und dich zu organisieren. Komm zu unserem Sommercamp vom 25. bis 28. Juli, nur eine Stunde entfernt von Berlin. Veranstaltet wird das Camp von der Revolutionären Internationalistischen Organisation (RIO), Herausgeberin unserer Zeitung Klasse Gegen Klasse, zusammen mit der marxistischen Hochschulgruppe Waffen der Kritik und der sozialistisch-feministischen Gruppe Brot und Rosen. Auch Genoss:innen unserer internationalen Strömung Permanente Revolution (SPR) werden von ihren Kämpfen und Erfahrungen erzählen.

Es gibt ein vielfältiges Workshopprogramm zur internationalen Situation, Autoritarismus, Krieg, Repression, neuen linken Phänomenen weltweit, Selbstorganisierung, Sozialismus, marxistischer Theorie und zu der Frage, wie und mit welchem Ziel wir eine revolutionäre Partei aufbauen können.

Neben Filmscreenings, Panels, Workshops und Vernetzungstreffen stehen verschiedene Sportanlagen, ein See, eine Sauna, ein Fahrradverleih und vieles mehr zur Verfügung. Abschlussparty mit Live-Acts und DJs inklusive. Ebenso werden wir Kinderbetreuung anbieten.

Teilnahme und Kosten

Unser Sommercamp findet vollständig selbstorganisiert und selbstfinanziert statt, ohne Förderung durch den Staat oder Unternehmen. Damit sich das Camp finanziert, braucht es im Schnitt 210 Euro pro Person. Wir empfehlen dies für die drei Übernachtungen als regulären Preis. Darin enthalten sind Übernachtungen in Mehrbettzimmern, Vollpension, Busshuttle zum Bahnhof und das gesamte Programm. 

Für Personen, die diesen Betrag nicht aufbringen können, gibt es einen Vorschlag für ermäßigte Preise, berechnet an dem Einkommen (eigenes Gehalt oder auch Bafög, „Lohn“ von Eltern, etc.). Ebenso Vorschläge für solidarische Beiträge:

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Für eine oder zwei Übernachtungen sind anteilige Beiträge möglich.

Bitte sprich uns an, wenn du den Betrag nicht aufbringen kannst, dann suchen wir nach einer Lösung. Wir freuen uns insbesondere über Solibeiträge und Spenden, um Menschen mit wenig Geld die Teilnahme ermöglichen zu können. Gemeinsame Anreisen aus verschiedenen Städten werden organisiert. 

Alle Infos auf einen Blick

– 25. bis 28. Juli in einer Ferienanlage

– nur eine Stunde außerhalb von Berlin

– Regulärer Camp-Beitrag: 210 Euro (je nach Einkommenssituation Abweichungen möglich)

Hier geht’s zur Anmeldung