25 Milliarden für neue Panzer?

10.07.2025, Lesezeit 2 Min.
1
Foto: Ryan Nash Photography/shutterstock.com

Boris Pistorius bereitet eine riesige Panzer-Bestellung vor.

Der Aufrüstungskurs der Schwarz-Roten nimmt weiter an Fahrt auf. Mit einem deutlich gestiegenen Etat im Bundeshaushalt und zusätzlichen Mitteln aus dem Sondervermögen sind dieses Jahr 95 Milliarden Euro für die Bundeswehr vorgesehen. Bis zu den nächsten Wahlen 2029 will die Bundesregierung 649 Milliarden in die Aufrüstung stecken.

Nun plant Kriegsminister Boris Pistorius (SPD) einen Panzerdeal in Höhe von 25 Milliarden Euro. Damit soll unter anderem sichergestellt werden, dass Deutschland die 7 neuen Panzerbrigaden aufstellen kann, die die NATO fordert. Eine Panzerbrigade besteht meist aus zwei Schützenpanzerbataillone mit zusammen etwa 180 Panzern vom Typ Mader oder Puma, und einem Kampfpanzerbatallion mit rund 90 Leopard 2 Panzern. Für die geforderten 7 Panzerbrigaden braucht es also rund 1900 neue Panzer. Der Auftrag soll an den niederländischen Rüstungskonzern KNDS gehen.

Zusätzlich dazu ist der Kauf von 2500 Radpanzern von Rheinmetall geplant. Die Radpanzer des Typ GTK Boxer werden dafür genutzt, Infanterie-Soldat:innen ins Gefecht zu bringen. Damit übertrifft schwarz-rot die Ampel in Sachen Aufrüstung, diese hatte im April 2024 123 Radpanzer Typ GTK Boxer bestellt.

Während die große Koalition an Sozialem, Gesundheit, Pflege und Bildung weiter einspart, sind Milliarden da für ihre Aufrüstung. Wir müssen uns der Aufrüstung entgegenstellen. Die Produktion von Rüstungskonzernen muss umgestellt und unter Kontrolle der Beschäftigten gestellt werden. Kein Cent für ihre Kriege!

Mehr zum Thema