10.000 Menschen ohne Wasser: USA bombardieren erneut den Iran

19.07.2026, Lesezeit 2 Min.
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Foto: mytaj/shutterstock.com

Die USA greifen erneut den Iran an und zerbomben iranische Infrastruktur von Kinderkrankenhäusern bis zu Entsalzungsanlagen.

Seit zehn Tagen bombardieren die USA jede Nacht den Süden Irans und bricht so das erst kürzlich geschlossene Waffenstillstandsabkommen. Der Aggression vorangegangen war der Kampf um die Hoheit über die Straße von Hormus: Schiffe, die nicht über die vom Iran im Abkommen festgelegte Route verkehrten, wurden vom Iran mit Drohnen angegriffen. Dem folgten einzelne Angriffe der USA auf Iran und Irans auf US-amerikanische Stützpunkte der Region, bis die USA dann am 8. Juli dazu überging, den Iran wieder großflächiger zu bombardieren. 

Eigenen Angaben zufolge zerstörte das US Militär „… Luftabwehrsysteme, Mittel zur Küstenüberwachung, Raketen- und Drohnenlager, Ressourcen der Marine und militärische Logistikinfrastruktur…“. 

Tatsächliche Ziele waren Brücken, ein Krankenhaus, in dem Kinder mit Krebs behandelt wurden, und zuletzt eine Entsalzungsanlage in Jask, die Trinkwasser für etwa 10.000 Menschen aufbereitet. Im Hochsommer, bei Temperaturen von um die 40 Grad – im Extremfall 50 Grad – stehen diese 10.000 Menschen nun also vor der Tatsache, kein sauberes Trinkwasser mehr zu erhalten. 

In aller Deutlichkeit zeigt sich hier erneut, dass die Erzählung von der Befreiung Irans durch die USA, die Monarchist:innen, Zionist:innen und Liberale uns verkaufen, nichts ist als ein Märchen. Als revolutionäre Sozialist:innen müssen wir deshalb laut und deutlich fordern: Hände weg vom Iran! Stopp mit den imperialistischen Angriffen!

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